Instapaper as a Platform

Merlin Mann bringt die Bedeutung Instapapers recht gut auf den Punkt: Der Dienst hat sich zu einer veritablen Leseplattform entwickelt, die neben dem heimatlichen iOS auch andere Plattformen einbezieht (was Mr. Bezos eigentlich nicht gefallen kann). Wobei der Kindle als Instapaper-Client durch seine mangelnde Vernetztheit eine gewisse Sackgasse darstellt.

Trotzdem bin ich skeptisch, ob ausgabenbasierte Publikationen tatsächlich keine Zukunft haben. Die Leistung einer Redaktion besteht schließlich nicht darin, einzelne lesenswerte Artikel zu verfassen, sondern die relevanten Themen für einen bestimmten Zeitraum auszuwählen, zu gewichten und in einer Ausgabe zusammenzufassen. Einen RSS-Feed könnten die einzelnen Autorinnen auch allein befüllen, und ich würde die neuesten Meldungen aus dem modernen Tanztheater noch geflissentlicher übersehen.